Gäste erwarten heute, dass Hotels ihre Vorlieben kennen und sich an diese erinnern – dennoch ist das vielerorts noch nicht der Fall. Unpersönliche Kommunikation führt oft dazu, dass Gäste beim nächsten Mal woanders buchen. Was bedeutet Personalisierung im Gastgewerbe im Jahr 2026? Welche CRM- und Guest-Experience-Lösungen unterstützen sie? Und wie lassen sich PMS, CRM, Booking Engine und Gäste-App zu einem nahtlos integrierten System verbinden? Dieser Leitfaden beantwortet all diese Fragen.
Was bedeutet Personalisierung im Gästeerlebnis?

Die Personalisierung des Gästeerlebnisses geht weit über die persönliche Ansprache mit dem Namen oder eine Geburtstags-E-Mail hinaus. Sie bedeutet, Bedürfnisse vorherzusehen und Entscheidungen – von der Zimmerzuweisung bis hin zu den Interaktionen mit dem Hotelpersonal – auf Basis früherer Aufenthalte, Präferenzen und des Gästeverhaltens zu gestalten. Dafür sind vernetzte Systeme und Teams erforderlich, damit Buchungsdaten sinnvoll an die Rezeption, das Housekeeping und den Concierge weitergegeben werden. Funktioniert dies reibungslos, wirkt alles ganz selbstverständlich. Funktioniert es nicht, bleibt nur eine einstudierte Begrüßung oder ein unpassendes Upselling-Angebot. Der eigentliche Maßstab ist, ob sich der Gast verstanden fühlt.
Warum Personalisierung den Umsatz steigert
Personalisierung steigert den Umsatz, indem Hotels ihren Gästen zur richtigen Zeit die passenden Angebote machen. Anstelle allgemeiner Werbeaktionen können Hotels Zimmer-Upgrades, Zusatzleistungen oder gastronomische Angebote empfehlen, die den bekannten Vorlieben der Gäste entsprechen.
- ● Höhere Upselling-Conversion: Relevante Angebote führen deutlich häufiger zu einer Buchung.
- ● Stärkere Gästebindung: Gäste, die sich verstanden fühlen, kehren mit größerer Wahrscheinlichkeit zurück.
- ● Geringere Preissensibilität: Ein besseres Gästeerlebnis ist oft wichtiger als der niedrigste Preis.
- ● Mehr Direktbuchungen: Loyale Gäste buchen häufiger direkt beim Hotel.
- ● Niedrigere Akquisitionskosten: Weniger Werbeausgaben, da neue Gäste durch positive Bewertungen und Empfehlungen gewonnen werden.
Diese Vorteile machen Personalisierung zu einer nachhaltigen Umsatzstrategie, die sowohl kurzfristige Zusatzerlöse als auch den langfristigen Gästewert erhöht.
Welche Phasen umfasst die Guest Journey?
Die Guest Journey besteht nicht aus einem einzigen Moment, sondern aus mehreren miteinander verbundenen Phasen. Jede davon bietet die Möglichkeit, das Gästeerlebnis individuell zu gestalten und die Beziehung zum Gast zu stärken. Wer diese Phasen versteht, kann Personalisierung gezielt zum richtigen Zeitpunkt einsetzen, anstatt alle Kontaktpunkte gleich zu behandeln.
Welche Phasen umfasst die Guest Journey von der Buchung bis zum Check-out?

Die Guest Journey umfasst fünf miteinander verknüpfte Phasen: Buchung, Voranreise, Check-in, Aufenthalt und Check-out. In jeder Phase besteht die Möglichkeit, die bereits vorhandenen Gästedaten gezielt einzusetzen. Bereits bei der Buchung beeinflussen sie die Auswahl von Zimmern, Raten und Zusatzleistungen. Die Kommunikation vor der Anreise bestätigt alle wichtigen Details und bietet passende Upgrades an, während bekannte Präferenzen den Check-in schneller und persönlicher machen. Während des Aufenthalts haben Services in Echtzeit den größten Einfluss auf das Gästeerlebnis. Abgerundet wird die Reise durch einen reibungslosen Check-out und eine zeitnahe Nachbereitung.
Für Gäste bilden all diese Phasen eine einzige zusammenhängende Reise. Deshalb muss die Personalisierung an sämtlichen Kontaktpunkten konsequent umgesetzt werden.
Buchung → Vor der Anreise → Check-in → Aufenthalt → Check-out
Diese fünf Phasen bilden die Grundlage der Guest Journey. Jede einzelne bietet unterschiedliche Möglichkeiten zur Personalisierung.
- ● Buchung: Empfehlen Sie Zimmer, Raten und Zusatzleistungen auf Grundlage der Präferenzen Ihrer Gäste.
- ● Vor der Anreise: Bestätigen Sie alle Details, bieten Sie passende Upgrades an und informieren Sie Ihr Team über wichtige Gästedaten.
- ● Check-in: Sorgen Sie für einen persönlicheren und individuell abgestimmten Empfang.
- ● Aufenthalt: Personalisieren Sie Services in Echtzeit.
- ● Check-out: Vereinfachen Sie die Abreise und versenden Sie relevante Follow-up-Nachrichten.
Jede Phase baut auf der vorherigen auf. Gemeinsam sorgen alle fünf Schritte für ein konsistentes Gästeerlebnis mit personalisierten Momenten entlang der gesamten Guest Journey.
Kontaktpunkte, an denen sich Personalisierung auszahlt
Einige Kontaktpunkte haben einen größeren Einfluss auf die Gästezufriedenheit und den Umsatz als andere. Wer die Personalisierung gezielt auf diese Momente konzentriert, kann Gästedaten und Ressourcen dort einsetzen, wo sie den größten Mehrwert schaffen.
- ● Zimmerzuweisung: Ordnen Sie Gästen Zimmer entsprechend ihrer bekannten Präferenzen, etwa bezüglich Etage, Aussicht oder Bettenart, zu und steigern Sie so den Komfort ohne zusätzliche Kosten.
- ● Willkommensaufmerksamkeiten: Bieten Sie bevorzugte Getränke, Snacks oder kleine Aufmerksamkeiten an, um bereits beim ersten Eindruck zu überzeugen.
- ● Interaktionen mit dem Personal: Stellen Sie der Rezeption und den Serviceteams die Gästehistorie zur Verfügung, damit wiederkehrende Gäste erkannt und typische Wünsche frühzeitig berücksichtigt werden können.
- ● Empfehlungen während des Aufenthalts: Empfehlen Sie Restaurants, Spa-Angebote oder Aktivitäten auf Basis des bisherigen Gästeverhaltens, um Zusatzumsätze zu fördern.
- ● Kommunikation: Verzichten Sie auf allgemeine Werbebotschaften und sprechen Sie Gäste stattdessen zum passenden Zeitpunkt über ihren bevorzugten Kommunikationskanal an.
- ● Problemlösung: Nutzen Sie Gästehistorie und Loyalitätsstatus, um schneller zu reagieren und die passende Lösung anzubieten.
- ● Check-out und Nachbereitung: Gestalten Sie den Check-out möglichst unkompliziert und bleiben Sie nach dem Aufenthalt mit Ihren Gästen in Kontakt, um erneute Buchungen zu fördern.
Eine erfolgreiche Personalisierung setzt voraus, dass Gästedaten genau dann verfügbar sind, wenn Mitarbeitende sie benötigen – und nicht in einem System verborgen bleiben, das kaum genutzt wird.
Was Gäste von der Buchung bis zum Check-out erleben
Für Gäste besteht die Reise von der Buchung bis zum Check-out nicht aus einzelnen Schritten, sondern aus einem durchgängigen Erlebnis. Bereits bei der Buchung entstehen Erwartungen. Vor der Anreise beurteilen sie, wie gut sie informiert und vorbereitet sind. Der Check-in entscheidet innerhalb weniger Augenblicke über den ersten Eindruck. Während des Aufenthalts prägen viele kleine Service- und Komfortdetails das Gesamterlebnis stärker als einzelne Gesten. Der Check-out bietet schließlich die letzte Gelegenheit, einen positiven Eindruck zu festigen. Da Gäste die einzelnen Phasen selten getrennt wahrnehmen, kann bereits eine Schwachstelle an einer Stelle ihre Wahrnehmung des gesamten Aufenthalts beeinflussen.
Welches CRM ist 2026 die beste Lösung für das Gastgewerbe?

CRM-Lösungen für Hotels unterscheiden sich im Jahr 2026 vor allem darin, wie sie Gästedaten nutzen. HotelFriend verbindet CRM-Funktionen direkt mit Buchungen, Check-in, Anfragen, Upselling und dem Aufenthaltsmanagement – alles innerhalb des PMS. Revinate und Cendyn konzentrieren sich stärker auf Segmentierung, Automatisierung, Gästebindung und Direktbuchungen, während dailypoint fragmentierte Gästedaten konsolidiert und Bookboost die Kommunikation über E-Mail, SMS und WhatsApp erweitert. Salesforce-basierte Lösungen wie Thynk eignen sich besonders für größere Hotelmarken mit komplexeren CRM- und Vertriebsprozessen.
CRM mit den besten Funktionen für Gästprofile
Im HotelFriend-System werden Gästeinformationen wie persönliche Daten, Kontaktdaten, Ausgaben, offene Beträge, E-Mails, Allergien, Essenspräferenzen und frühere Bestellungen zentral gespeichert. Im PMS werden diese Informationen mit der Gästehistorie und personalisierten Aufenthaltsdetails verknüpft, während die Concierge App alle Gästedaten über Reservierungen, Nachrichten, Anfragen und Bestellungen hinweg synchron hält.
Die besten Hospitality-CRM-Anbieter für das Gästprofilmanagement
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Anbieter |
Beste Funktion für Gästprofile |
Vorteile für Hotels |
Am besten geeignet für |
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HotelFriend |
Operative Gästprofile |
Verknüpft Gästedaten mit Buchungen, Check-in, Service, Anfragen und der Personalisierung des Aufenthalts. |
Hotels, die CRM-Daten direkt in ihre täglichen Betriebsabläufe integrieren möchten. |
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Cendyn |
Zentrale Gästprofile |
Führt Gästedaten für Personalisierung, Direktbuchungskampagnen und CRM-gestützte Kommunikation zusammen. |
Hotelgruppen mit Fokus auf Marketing, Gästebindung und Umsatzsteigerung. |
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Revinate |
Umfassende Gästprofile und Segmentierung |
Unterstützt Hotels dabei, Gästedaten für zielgerichtete Kampagnen, Upselling und die Kommunikation mit wiederkehrenden Gästen zu nutzen. |
Hotels, die E-Mail-Marketing und Gästesegmentierung ausbauen möchten. |
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dailypoint |
Zentrales Gästprofil |
Bereinigt und zentralisiert Gästedaten, damit Teams Gäste leichter erkennen und den Service personalisieren können. |
Hotels mit fragmentierten Gästedaten in mehreren Systemen. |
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Bookboost |
Omnichannel-Gästprofile |
Führt Gästedaten aus verschiedenen Kontaktpunkten zusammen und unterstützt die Kommunikation per E-Mail, SMS und WhatsApp. |
Hotelgruppen, die CRM, Gästekommunikation und Automatisierung in einer Lösung vereinen möchten. |
(Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Stand: Juli 2026.)
Welches CRM eignet sich am besten für Hotels mit Fokus auf Personalisierung?
Das beste Hotel-CRM vereint Gästedaten, Präferenzen, Kommunikation und Buchungshistorie an einem Ort. So können Teams den Service personalisieren, Nachrichten automatisieren und mehr wiederkehrende Buchungen erzielen.
Die besten CRM-Lösungen für Gästemanagement und Personalisierung
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Anbieter |
Am besten geeignet für |
Wichtigste Stärken |
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HotelFriend |
Hotels, die CRM-Funktionen direkt in ihrer Hotelmanagement-Plattform nutzen möchten |
Gästprofile, Buchungshistorie, direkte Kommunikation, Automatisierung, Upselling und personalisierter Gästeservice – nahtlos mit den täglichen Hotelabläufen verbunden |
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Revinate |
Hotels mit Fokus auf personalisiertes Marketing und Direktbuchungen |
Gästprofile, Segmentierung, E-Mail-Kampagnen, Erkenntnisse zur Gästebindung und gezielte Ansprache von Wiederholungsgästen |
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Cendyn |
Hotelgruppen und größere Hotelbetriebe |
Zentralisierte Gästedaten, Enterprise-CRM-Funktionen, Personalisierung und Kampagnenmanagement für mehrere Standorte |
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dailypoint |
Hotels mit fragmentierten Gästedaten |
Konsolidierung von Gästedaten, Dublettenbereinigung, CRM, Gästebindung und datengestützte Personalisierung |
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Bookboost |
Hotels, die CRM mit Gästekommunikation kombinieren möchten |
Automatisierte Guest Journeys, Messaging, Segmentierung, Upselling und Kommunikation nach dem Aufenthalt |
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Salesforce / Thynk |
Große Hotelmarken, die Salesforce einsetzen |
Skalierbare CRM-Lösung, vernetzte Gästedaten, Vertriebsprozesse und personalisierte Gästekommunikation |
(Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Stand: Juli 2026.)
Bestes CRM für Buchungen und Gästemanagement
Welches Hotel-CRM am besten geeignet ist, hängt davon ab, ob ein Hotel Marketing-Automatisierung, mit Buchungen verknüpfte Gästprofile oder eine umfassende Lösung für Kommunikation, Upselling und Aufenthaltsmanagement benötigt.
Die beste Hotel-CRM-Software für Buchungen und Gästemanagement
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Anbieter |
Am besten geeignet für |
Besondere Stärken |
Zu beachten |
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HotelFriend |
Bestes CRM für Buchungen und Gästemanagement |
Verknüpft Gästprofile, Buchungen, Check-in, Upselling und Aufenthaltsmanagement in einem einzigen System. |
Ideal für Hotels, die CRM-Funktionen innerhalb einer umfassenden Hotelmanagement-Plattform nutzen möchten. |
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Revinate |
Optimal für Gästedaten und Segmentierung |
Hilft Hotels dabei, Gästedaten zusammenzuführen, Zielgruppen zu segmentieren und zielgerichtete Kampagnen durchzuführen. |
Stärker auf Marketing und Datenanalyse als auf operative Abläufe ausgerichtet. |
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Cendyn |
Optimal für Enterprise-Hotel-CRM |
Unterstützt Gästedatenmanagement, Automatisierung und umsatzorientiertes CRM für größere Hotelmarken. |
Für kleinere Hotels, die eine einfachere Lösung benötigen, möglicherweise zu umfangreich. |
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dailypoint |
Optimal für zentrale Gästprofile |
Führt fragmentierte Hoteldaten zu sauberen und nutzbaren Gästprofilen zusammen. |
Stark bei der Datenqualität, erfordert jedoch möglicherweise mehr Einrichtung und Integrationen. |
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Bookboost |
Optimal für Messaging und Direktbuchungen |
Kombiniert CRM, Gästekommunikation und Automatisierung zur Förderung von Direktbuchungen. |
Ideal für Hotels, die Gästekommunikation und Direktbuchungskampagnen priorisieren. |
(Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Stand: Juli 2026.)
Zentralisierung von Gästedaten

HotelFriend übernimmt Gästedaten aus dem PMS und führt Reservierungen, Check-ins, Präferenzen, Buchungshistorie sowie Zimmerzuweisungen in einem zentralen Gästprofil zusammen. Dadurch können Teams Aufenthalte und Gruppenbuchungen effizienter verwalten. Die Unterstützung assistiver Technologien in der Booking Engine, in BE Pro und am Check-in-Terminal sorgt zudem dafür, dass Buchung und Check-in für alle Gäste – einschließlich Menschen mit Behinderungen – barrierefreier gestaltet werden.
Werden Gästedaten, Buchungslösungen und Check-in-Prozesse in einem System zusammengeführt, wird Barrierefreiheit zu einem festen Bestandteil des Hotelalltags und nicht zu einem separaten Prozess. „Wir entwickeln diese Funktionen bei HotelFriend, um den manuellen Aufwand für Hoteliers zu reduzieren und eine transparentere, inklusivere und einfacher nutzbare Guest Journey für jede Art von Gästen zu schaffen.“ – Igor Hladchenko, CTO, HotelFriend AG.
Wie unterstützt ein PMS die Zentralisierung von Gästedaten?
Das PMS dient als zentrale Datenbasis für Gästeinformationen und enthält verifizierte Aufenthaltsdaten wie Reservierungen, Check-ins, Zimmerzuweisungen, Präferenzen, Serviceanfragen, Zahlungen und die Buchungshistorie. Da CRM, Booking Engine, Gäste-App und weitere Systeme ihre Daten in ein gemeinsames, auf dem PMS basierendes Gästprofil zurückschreiben, können Hotels doppelte Datensätze vermeiden, veraltete Informationen ausschließen und allen Teams denselben Gästekontext bereitstellen. Das verbessert die Kommunikation, das Upselling, die Bearbeitung von Serviceanfragen sowie die Nachbetreuung nach dem Aufenthalt und sorgt dafür, dass sich wiederkehrende Gäste während ihrer gesamten Reise wiedererkannt fühlen.
CRM, PMS und Booking Engine miteinander verbinden
In vielen Hotels arbeiten CRM, PMS und Booking Engine noch als voneinander getrennte Systeme. Dadurch werden Gästedaten mehrfach erfasst, uneinheitlich aktualisiert und liefern häufig unterschiedliche Informationen. Durch die Verknüpfung dieser drei Systeme entsteht ein vollständiges Gästprofil, das alle Informationen von der Buchung bis zum Check-out zusammenführt.
Ist diese Integration erfolgreich umgesetzt, spiegeln Marketingmaßnahmen das tatsächliche Verhalten der Gäste wider, Mitarbeitende an der Rezeption sehen bei der Anreise aktuelle Präferenzen und Gäste erhalten unabhängig vom Buchungskanal ein konsistentes Erlebnis.
Rechtliche Anforderungen
Für die Verknüpfung von CRM-, PMS- und Booking-Engine-Systemen im DACH-Raum reicht die bloße DSGVO-Konformität nicht aus. Deutschland, Österreich und die Schweiz verfolgen zwar ähnliche Vorgaben hinsichtlich Gästedaten, Einwilligungen, Aufbewahrungsfristen und der Kontrolle von Dienstleistern, unterscheiden sich jedoch bei Datenschutzbeauftragten, Cookie-Regelungen, Bußgeldern und grenzüberschreitenden Datenübermittlungen. Die folgende Tabelle zeigt, worauf Hotelgruppen vor der Synchronisierung von Gästedaten in diesen Märkten achten sollten.
Compliance-Vergleich für Hotel-CRM-Lösungen im DACH-Raum
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Bereich |
Deutschland (DSGVO + BDSG) |
Österreich (DSGVO + DSG) |
Schweiz (revDSG) |
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Rechtlicher Rahmen |
DSGVO ergänzt durch das BDSG |
DSGVO ergänzt durch das DSG |
revDSG, unabhängig von der DSGVO |
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Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten |
Häufig verpflichtend, abhängig von der Anzahl der Mitarbeitenden mit Zugriff auf personenbezogene Daten; niedrigere Schwelle als nach der DSGVO |
Orientiert sich an den allgemeinen Schwellenwerten der DSGVO und ist weniger streng als in Deutschland |
Keine formale Pflicht; eine Datenschutzberatung wird empfohlen |
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Einwilligung für Cookies und Tracking |
Geregelt durch das TTDSG; für Tracking-Cookies und Pixel ist eine gesonderte Einwilligung erforderlich |
Geregelt durch die nationale Umsetzung der ePrivacy-Vorgaben mit vergleichbarer Einwilligungspflicht |
Weniger streng geregelt als nach dem TTDSG |
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Auftragsverarbeitungsverträge |
Nach DSGVO verpflichtend |
Nach DSGVO verpflichtend |
Weniger umfangreiche Anforderungen |
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Bußgelder |
Unternehmensbezogene Bußgelder auf Basis des Umsatzes gemäß DSGVO |
Unternehmensbezogene Bußgelder auf Basis des Umsatzes gemäß DSGVO |
Bis zu 250.000 CHF, meist gegen natürliche Personen |
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Grenzüberschreitende Datenübermittlung |
Innerhalb der EU/des EWR keine grenzüberschreitende Datenübermittlung |
Innerhalb der EU/des EWR keine grenzüberschreitende Datenübermittlung |
Formale Vorschriften für internationale Datenübermittlungen gelten |
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Mitarbeiterdaten / Videoüberwachung |
Besondere Regelungen nach dem BDSG, insbesondere wenn PMS- oder CRM-Zugriffe mit Mitarbeiterprotokollen verknüpft werden |
Besondere Regelungen nach dem DSG mit vergleichbaren Risiken |
Durch die allgemeinen Grundsätze des revDSG geregelt |
Wie funktioniert Software für Gästprofile und Personalisierung?

Personalisierung im großen Maßstab nutzt PMS-Daten im CRM, um relevante Nachrichten und Angebote automatisch auf Basis des tatsächlichen Gästeverhaltens auszulösen. Aufenthaltshistorie, Präferenzen, Ausgaben, Buchungsmuster, genutzte Services und Interaktionssignale können automatisch Upgrade-Angebote, Service-Nachrichten, Bewertungsanfragen oder Rückgewinnungskampagnen auslösen – ganz ohne zusätzlichen manuellen Aufwand für das Hotelpersonal.
Segmentierungslogik
Sobald Gästedaten im PMS zentralisiert sind, kann die Segmentierung auf tatsächlichem Verhalten statt auf Vermutungen basieren. Typische Kriterien sind:
- ● Häufigkeit und Aktualität der Aufenthalte
- ● Ausgaben und Ratenkategorie
- ● Buchungskanal
- ● Buchungszeitpunkt
- ● Explizite und implizite Präferenzen
- ● Nutzung von Einrichtungen und Services
- ● Phase im Gästelebenszyklus
- ● CRM-Interaktionen
So können Hotels Angebote versenden, die zur individuellen Gästehistorie passen – etwa ein Premium-Upgrade für Stammgäste, die regelmäßig Suiten buchen, oder eine zeitnahe Follow-up-Nachricht nach einem kürzlichen Aufenthalt.
Triggerbasierte Kommunikation
Anstatt Nachrichten nach einem starren Zeitplan zu versenden, nutzt das CRM zentralisierte PMS-Daten, um in Echtzeit auf das tatsächliche Verhalten der Gäste zu reagieren. Solche verhaltensbasierten Trigger steuern nahezu jeden Kontaktpunkt während des Aufenthalts – von der Buchungsbestätigung vor der Anreise und der Begrüßung beim Check-in über eine Nachfrage nach einer Spa-Behandlung oder einer Restaurantbuchung bis hin zur Bewertungsanfrage nach dem Aufenthalt, zur Ansprache länger nicht zurückgekehrter Gäste sowie zu Geburtstagen oder Loyalitätsmeilensteinen.
Das System wird vom tatsächlichen Gästeverhalten und nicht von Annahmen gesteuert. Neu angekommene Gäste können sofort begrüßt werden, während eine geäußerte Beschwerde automatisch eine passende Service-Reaktion auslöst. Richtig umgesetzt fühlt sich CRM weniger wie Marketing und mehr wie aufmerksamer Gästeservice an.
Personalisierte Angebote und Upselling
Anstatt allen Gästen dasselbe allgemeine Angebot zu senden, können Hotels zentralisierte Gästedaten nutzen, um Upselling-Angebote anhand der Kaufhistorie, Zimmerpräferenzen, des Reiseanlasses, Loyalitätsstatus, Zeitpunkts und der Saison individuell anzupassen.
Erfahrungen von HotelFriend
„Unserer Erfahrung bei HotelFriend zufolge erzielen Upselling-Angebote die besten Ergebnisse, wenn sie sich auf natürliche Weise in den Buchungsprozess oder die Kommunikation vor der Anreise einfügen. Das entspricht auch den Erwartungen der Gäste: Eine Studie von Medallia ergab, dass 61 % der Verbraucher bereit sind, für personalisierte Erlebnisse mehr zu bezahlen, während nur 23 % nach einem kürzlichen Hotelaufenthalt von einem hohen Maß an Personalisierung berichten.“ – Igor Hladchenko, CTO, HotelFriend AG.
Loyalen Gästen, die regelmäßig Zimmer höherer Kategorien buchen, kann bereits vor einer Anfrage ein passendes Upgrade angeboten werden. Freizeitreisende können saisonale Spa-, Gastronomie- oder lokale Arrangements erhalten, die auf den Anlass ihres Aufenthalts zugeschnitten sind. Dadurch wirkt das Angebot hilfreich statt aufdringlich. Mit der HotelFriend-Plattform können Hoteliers Gästedaten, Buchungsverhalten und Upselling-Angebote in einem durchgängigen Prozess miteinander verbinden. Ohne zusätzlichen manuellen Aufwand können Teams individuelle Pakete anbieten, den Wert jeder Reservierung steigern und Gästen das Gefühl vermitteln, dass das Hotel bereits auf ihre Ankunft vorbereitet ist.
Gäste-Apps und digitale Gästemappen

Gäste-Apps und digitale Gästemappen bieten den größten Mehrwert, wenn sie direkt mit PMS und CRM verbunden sind und nicht nur als eigenständige digitale Verzeichnisse dienen. Die Concierge App von HotelFriend vereint beide Ebenen. In der digitalen Gästemappe erhalten Gäste Zugriff auf aufenthaltsbezogene Informationen, Hotelservices, Speisekarten, Richtlinien, Angebote und lokale Empfehlungen. Über die App können sie diese Informationen direkt nutzen – etwa durch mobilen Check-in, digitale Schlüssel, Serviceanfragen, Buchungen, Nachrichten an Mitarbeitende, Abrechnung und Check-out. Jede Aktion wird mit dem zentralen Gästprofil verknüpft. So können Hotels Anfragen automatisch weiterleiten, die Rezeption entlasten, Präferenzen aktuell halten und Interaktionen in der App für eine bessere Personalisierung, mehr Upselling, Feedback und die zukünftige Kommunikation nutzen.
Was sind Apps für digitale Gästemappen?
Digitale Gästemappen ersetzen die gedruckte Informationsmappe im Hotelzimmer durch eine App oder ein webbasiertes Portal, das mit PMS und CRM verbunden ist. Sie zeigen aufenthaltsbezogene Informationen, Services, Angebote und Nachrichten auf Grundlage der jeweiligen Buchung, Präferenzen und des Gästeverhaltens an und übertragen gleichzeitig relevante Daten zurück in die Hotelabläufe.
Funktionen digitaler Gästemappen und Vorteile für Hotels
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Funktion |
Funktionsweise |
Vorteil für das Hotel |
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Digitaler Check-in und Check-out |
Synchronisiert sich mit den Reservierungsdaten im PMS, sodass Gäste An- und Abreise online abschließen können. |
Reduziert Warteschlangen an der Rezeption und manuellen Aufwand. |
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Personalisierte Willkommensinhalte |
Nutzt Aufenthaltsdetails, Zimmerinformationen und Präferenzen, um relevante Gästeinformationen anzuzeigen. |
Gestaltet die Ankunft persönlicher und individueller. |
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Serviceanfragen über die App |
Ermöglicht Gästen, Housekeeping, Zimmerservice, Wartung oder zusätzliche Ausstattung direkt über die App anzufordern. |
Leitet Anfragen unmittelbar in die Hotelabläufe weiter. |
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Upselling und Angebote |
Zeigt je nach Gästesegment Upgrades, Spa-Guthaben, gastronomische Arrangements oder Zusatzleistungen an. |
Steigert Zusatzumsätze durch relevantere Angebote. |
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Lokale Empfehlungen |
Zeigt Concierge-Inhalte, lokale Tipps und saisonale Empfehlungen an. |
Verbessert das Gästeerlebnis, ohne die Rezeption zusätzlich zu belasten. |
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Echtzeitkommunikation |
Ermöglicht Gästen, Mitarbeitende über die App oder das Webportal zu kontaktieren. |
Beschleunigt die Kommunikation und reduziert Besuche an der Rezeption sowie Telefonanrufe. |
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Feedback- und Bewertungsanfragen |
Löst nach einem Aufenthalt oder einer Serviceinteraktion Umfragen oder Bewertungsanfragen aus. |
Überträgt relevante Service-Erkenntnisse zurück in das CRM. |
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Einheitlichkeit über mehrere Standorte hinweg |
Bietet Gästen in verschiedenen Häusern ein vergleichbares digitales Erlebnis, während lokale Inhalte individuell bleiben. |
Unterstützt Hotelgruppen dabei, ihren Service zu standardisieren. |
Welche Funktionen sollte eine gute Gäste-App bieten?
Eine gute Gäste-App geht weit über die Digitalisierung der klassischen Informationsmappe hinaus. Sie fungiert als dynamische Erweiterung des zentralen Gästprofils, zeigt genau die Inhalte an, die für den jeweiligen Gast relevant sind, und überträgt neue Daten zurück an PMS und CRM. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- ● Mobiler Check-in und Check-out sowie digitale Schlüssel, synchronisiert mit dem Reservierungsstatus im PMS
- ● Personalisiertes Dashboard mit relevanten Aufenthaltsinformationen und Präferenzen
- ● Serviceanfragen über die App, die direkt im PMS erfasst werden
- ● Echtzeitkommunikation mit dem Personal – ohne Telefonanrufe oder den Weg zur Rezeption
- ● Personalisierte Angebote, die auf Gästesegmenten statt auf allgemeinen Werbeaktionen basieren
- ● Digitales Folio zur Einsicht von Kosten und zur Bezahlung direkt in der App
- ● Inhalte eines lokalen Reiseführers, abgestimmt auf Saison oder Reiseanlass
- ● Unterstützung mehrerer Standorte mit einheitlichen, aber hotelspezifischen Inhalten
- ● Feedback nach dem Aufenthalt, das direkt in das CRM übertragen wird
- ● Mehrsprachigkeit und zuverlässige Offline-Nutzung für zentrale Funktionen wie den digitalen Zimmerschlüssel
Bei den besten Gäste-Apps kommt es nicht auf die Anzahl der Funktionen an, sondern darauf, wie gut sie mit zentralisierten Daten verbunden sind. Anfragen und Präferenzen müssen stets demselben Gästprofil zugeordnet werden, das auch die Segmentierung, Angebote und Kommunikation in anderen Systemen steuert.
Verbesserung des Gästeerlebnisses durch eine App: Das Beispiel HotelFriend
Das PMS von HotelFriend verfügt über eine integrierte Concierge App, die mobilen Check-in, digitale Schlüssel, Serviceanfragen über die App und mobilen Check-out auf Grundlage aktueller Reservierungs- und Gästedaten ermöglicht – nicht auf Basis von Annahmen. Bestellungen und Anfragen werden dabei automatisch an die zuständigen Mitarbeitenden weitergeleitet. Wie einer der Softwareentwickler von HotelFriend erklärt: „Wir haben die App nicht als nachträgliche Zusatzlösung entwickelt – sie basiert auf derselben Datenebene wie das PMS selbst. Wenn ein Gast seinen digitalen Schlüssel öffnet oder einen Service anfordert, greift das System auf den aktuellen Reservierungsdatensatz zu, anstatt Informationen zu schätzen. Dadurch kann der Check-out automatisch abgewickelt werden und Anfragen erreichen die Mitarbeitenden, ohne dass jemand ein Terminal bedienen muss.“
Das Ergebnis? Hotels, die eine solche integrierte App einsetzen, berichten von einem 2,5-fachen Anstieg der Umsätze durch Empfehlungen und einer Steigerung des Marketing-ROI um mehr als 50 %. Damit wird die App von einer reinen Komfortfunktion zu einem direkten Treiber für Gästezufriedenheit und Umsatz.
Wie Technologie das Gästeerlebnis verbessert

Hotelsysteme sollten miteinander verbunden sein, um das Gästeerlebnis ganzheitlich zu verbessern, anstatt nur einzelne, voneinander getrennte Kontaktpunkte abzudecken. Die Integration von PMS, CRM, Booking Engine und Gäste-App ermöglicht Hotels, ein zentrales und verlässliches Gästprofil zu schaffen, das beim Check-in, bei Serviceanfragen, Zahlungen, Upselling-Angeboten, in der Kommunikation und bei der Nachbetreuung nach dem Aufenthalt genutzt wird.
HotelFriend FLEX wurde genau dafür entwickelt. Die Lösung verbindet gastorientierte Tools mit Reservierungen, Zahlungen, Buchungsprozessen und täglichen Betriebsabläufen. So können mittelgroße Hotels manuellen Aufwand reduzieren, doppelte Gästedaten vermeiden, schneller auf Anfragen reagieren und von der Buchung bis zum Check-out ein konsistenteres Gästeerlebnis bieten.
Wie können Hotels Technologien integrieren, um das Gästeerlebnis zu verbessern?
Eine erfolgreiche Integrationsstrategie verbindet PMS, CRM, Booking Engine und Gäste-App zu einem zuverlässigen Gesamtsystem. Im ersten Schritt wird das PMS als zentrale Datenquelle etabliert, indem Datenflüsse klar definiert und manuelle Exporte durch bidirektionale, API-basierte Integrationen ersetzt werden.
Hotels müssen sicherstellen, dass Gästeidentitäten in allen Systemen einheitlich sind, doppelte Gästprofile entfernt werden und klare Regeln dafür bestehen, wem die Daten gehören und wie Konflikte gelöst werden. Gleichzeitig müssen die Anforderungen der DSGVO, des BDSG, des DSG und des revDSG eingehalten werden. Die Architektur sollte zudem skalierbar sein, damit neue Tools ergänzt werden können, ohne das gesamte System neu aufbauen zu müssen.
Integrationen müssen unter realen Betriebsbedingungen getestet und auch nach dem Go-live kontinuierlich überwacht werden. Klare interne Verantwortlichkeiten helfen dabei, Synchronisierungsfehler frühzeitig zu erkennen und die Zuverlässigkeit des Systems auch bei wachsendem Hotelbetrieb sicherzustellen.
Wie unterscheiden sich Guest-Experience-Lösungen für mittelgroße Hotels?
Mittelgroße Hotels benötigen eine Guest-Experience-Software, die Check-in, Kommunikation, Serviceanfragen, Upselling und Gästeinformationen verbessert, ohne selbst zu einem weiteren isolierten System zu werden.
Vergleich von Guest-Experience-Software für mittelgroße Hotels
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Anbieter |
Am besten geeignet für |
Wichtigste Stärken |
Zu beachten |
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HotelFriend FLEX |
PMS-basiertes Gästeerlebnis |
Verbindet gastorientierte Tools mit Reservierungen, Zahlungen, Booking Engine und Betriebsabläufen. |
Besonders geeignet, wenn das Gästeerlebnis eng mit den täglichen Arbeitsabläufen verknüpft bleiben soll. |
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SuitePad |
Tablets im Hotelzimmer |
Digitale Gästemappe, Servicebuchungen, Hoteltelefon und Kommunikation im Zimmer. |
Ideal für die Gästekommunikation über Tablets. |
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Duve |
Webbasierte Gäste-App |
Online-Check-in, Upselling, Messaging und markenspezifische Guest Journeys. |
Der Umfang der PMS-Anbindung hängt von den verfügbaren Integrationen ab. |
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STAY |
Markenspezifische Gäste-App |
Hotelservices, Einrichtungen, Informationen zur Destination und Gästekommunikation. |
Besonders geeignet, um Hotelservices mobil zugänglich zu machen. |
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DigitalGuest |
Digitale Gästemappe |
White-Label-Gästemappe, QR-Zugriff, segmentierte Inhalte, Upselling und Upgrades. |
Gut geeignet für Inhalte und Angebote, ohne das PMS zu ersetzen. |
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Bookboost |
CRM und Messaging |
Webbasierte Gäste-App, CRM, Automatisierung, Feedback und Gästekommunikation. |
Stärker auf Messaging als auf PMS-basierte Betriebsabläufe ausgerichtet. |
(Die Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Stand: Juli 2026.)
Wie unterstützt ein PMS das Gästemanagement und die Kommunikation?

Ein PMS mit Funktionen für Gästemanagement und Kommunikation hilft Hotels dabei, Gästprofile, Buchungshistorie, Präferenzen, Zahlungen, Serviceanfragen und Aufenthaltsdetails zentral miteinander zu verknüpfen. Für kleinere und mittelgroße Hotels können integrierte CRM-Funktionen häufig bereits die wesentlichen Aufgaben wie Messaging, Kommunikation vor der Anreise, Anfragen während des Aufenthalts und Follow-ups nach der Abreise abdecken. Größere Hotels nutzen möglicherweise weiterhin ein eigenständiges CRM oder eine separate Gäste-App. Das PMS sollte jedoch die zentrale Datenquelle bleiben, damit alle Teams mit aktuellen Gästedaten arbeiten und konsistent sowie personalisiert mit den Gästen kommunizieren können.
Integriertes CRM vs. eigenständiges CRM
Hotels können entweder ein in das PMS integriertes CRM nutzen oder ein separates CRM anbinden. Integrierte CRM-Lösungen eignen sich besonders für mittelgroße Hotels, die Gästprofile direkt mit Buchungen, Check-in, Anfragen, Zahlungen und operativen Abläufen verknüpfen möchten. Eigenständige CRM-Systeme bieten leistungsfähigere Funktionen für Marketing und Gästebindung – vorausgesetzt, die Integrationen mit PMS und Booking Engine halten die Gästedaten stets aktuell.
Vergleich: Integriertes vs. eigenständiges Hotel-CRM
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CRM-Typ |
Am besten geeignet für |
Wichtigste Stärken |
Zu beachten |
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Integriertes CRM |
Operatives CRM innerhalb des PMS |
Gästprofile, Aufenthalte, Zahlungen und Anfragen bleiben miteinander verknüpft. |
Einfacher zu verwalten, bietet jedoch möglicherweise weniger Marketingfunktionen. |
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Eigenständiges CRM |
Marketing und Gästebindung |
Erweiterte Segmentierung, Kampagnen und Guest Journeys. |
Erfordert leistungsfähige Integrationen mit PMS und Booking Engine. |
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Hybride Lösung |
Operative Abläufe und erweitertes Marketing |
Das PMS bleibt die zentrale Datenquelle, während das CRM die Kampagnen steuert. |
Erfordert klare Regeln für Datenverantwortung und Synchronisierung. |
Empfohlene Kombinationen für den Hotel-Tech-Stack
Der passende Hotel-Tech-Stack sollte auf die Größe des Hauses, das Gästeaufkommen und den Kommunikationsbedarf abgestimmt sein. Kleinere Hotels benötigen häufig nur eine grundlegende PMS-basierte Lösung, während größere Hotelgruppen separate Systeme für CRM, Buchungen, Gäste-Apps und weitere Bereiche einsetzen können. Das PMS sollte bei allen Konfigurationen die zentrale Datenquelle bleiben. Zusätzliche Tools sollten nur dann ergänzt werden, wenn sie Segmentierung, Personalisierung oder die Abläufe entlang der Guest Journey verbessern.
Empfohlener Hotel-Tech-Stack nach Hoteltyp
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Hoteltyp |
Empfohlener Tech-Stack |
Warum diese Kombination funktioniert |
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Kleine unabhängige Hotels |
PMS + integriertes CRM + Booking Engine + schlanke Gäste-App |
Hält die Systemlandschaft übersichtlich, reduziert den Integrationsaufwand und vermeidet ungenutzte Enterprise-Funktionen. |
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Mittelgroße Hotels und Boutique-Hotelgruppen |
PMS + integriertes CRM + Booking Engine + Gäste-App |
Schafft ein ausgewogenes Zusammenspiel aus täglichen Betriebsabläufen, Buchungssteuerung, Anfragen während des Aufenthalts, Upselling und Marketingwachstum. |
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Hotelgruppen und Multi-Property-Portfolios |
PMS + eigenständiges CRM + Booking Engine + Channel Manager + synchronisierte Gäste-App |
Ermöglicht die standortübergreifende Wiedererkennung von Gästen, eine präzise Segmentierung und eine zentrale Distributionssteuerung. |
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Luxushotels und Häuser mit besonders persönlichem Service |
PMS + eigenständiges CRM + personalisierte Gäste-App |
Unterstützt Mitarbeitende dabei, Gästepräferenzen, Concierge-Notizen und die Aufenthaltshistorie bereits vor der Anreise zu nutzen. |
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Budgethotels und Hotels mit eingeschränktem Serviceangebot |
PMS + integriertes CRM + Booking Engine + Channel Manager |
Konzentriert sich auf Reservierungen, Distribution und effiziente Betriebsabläufe statt auf selten genutzte Funktionen einer Gäste-App. |






